Dackelklub
Sektion Bayerischer Wald


Jagdliche Prüfungen beim Dackelklub Bayerischer Wald


Jagdlich geführte Dackel stellen ihre Vielseitigkeit unter Beweis
„Erfolg hat, wer aus seinen Talenten Tatsachen macht“ – dies gelang am 5. September 2026 zwei Hundeführerinnen mit ihren Dackeln auf das Beste!
Bei der Vielseitigkeitsprüfung des Dackelklubs Bayerischer Wald traten Rauhaardackel Hündin „Auguste von Hangalzesberg FCI“ mit Karin Weigerstorfer und Kurzhaardackel Rüde „ Janus Bella Morawia“ mit Dr. Martina Schmiedhuber zur „Meisterprüfung“ der Dackel an.

Nach der Begrüßung durch 1. Vorsitzenden Georg Greil und Prüfungsleiter Manfred Ertl und Auslosung der Reihenfolge ging es auf ins Revier im Griesbacher Forst. Roland Greil unterstütze die Teilnehmer mit Fahrdienst im Wald, da die Fährten durch den vorgeschriebenen Abstand eine gute Strecke auseinander lagen.

Die Schweißarbeit
Die Richter Rudolf Aigner, Florian Krammer und Georg Greil begleiteten die Teams bei der Übernacht-Schweißfährte über 600 Meter. Beide Teckel arbeiteten wie auf Schienen die Fährten und Dackeline Auguste überzeugte ihre Hundeführerin mit Nachdruck, dass der Dackel Recht hat und weiß so es lang geht.

Stöbern im Wald
Beim Stöbern im dichten Wald suchten die Hunde konzentriert und akribisch die Fläche ab und kamen brav wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Gehorsam und Schußfestigkeit
Perfekten Gehorsam bewiesen beide Vierläufer bei der Leinenführigkeit und beim Ablegen im Wald außer Sichtweite ihrer Frauchen während 1. Vorsitzender Georg Greil jeweils 2 Schüsse aus der Flinte abgab.

Spurlaut
Spannend wurde es bei der Spurlautarbeit. Die Treibergruppe arbeitete sich durch abgeerntete Rapsfelder, feuchte Zwischensaat mit hohem Raps, Sonnenblumen und Klee. Die Hasen saßen fest – doch es gelang sie hochzumachen und auch hier bewiesen beide Dackel Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit.

Klasse Ergebnisse

Die Richter konnten an Dackel Janus Bella Morawia 276 Punkte und an Dackelhünding Auguste von Hangalzesberg 268 Punkte vergeben. Beiden Hundeführerinnen wurde ausgezeichnete Vorbereitung auf die anspruchsvolle Prüfung bescheinigt.

Von links nach rechts:
Schatzmeisterin Carmen Arbinger, Richter Florian Krammer, Karin Weigerstorfer mit Auguste, Roland Greil, Dr. Martina Schmiedhuber mit Janus, Rudolf Aigner, Lucie, Selina Ertl, 1. Vorsitzender Georg Greil, Prüfungsleiter Manfred Ertl.




Schweißprüfung am 6. Juni 2026


Ort:                        Forstrevier Bad Griesbach
Ergebnisse:          Von den drei gemeldeten Teckeln haben 2 bestanden
Richter:                 Georg Greil
                               Martin Kremmling
                               Thomas Unholzer
Prüfungsleiter:    Manfred Ertl



Hundeführer

Hund

Punkte

Preis

Dr. Martina Schmidbauer

Janus Bella Morawia

100

1. Preis

Sven Ludwig

Bella von der Burg Lengenfeld

50

3. Preis

Von links nach rechts: Thomas Unholzer, Willi Prommersperger, Georg Greil, Dr. Martina Schmidbauer, Martin Kremmling, Sven Ludwig, Manfred Ertl


Dr. Martina Schmidbauer mit „Janus Bella Morawia“
Sven Ludwig mit „Bella von der Burg Lengenfeld“





Pfarrkirchen

Bei frischen 3 Grad, Sonnenschein und kaltem Ostwind traten am Samstag, 28. März 2026, neun Gespanne im Revier von Franz Neuwirth in Postmünster zur Schussfestigkeits- (Sfk) und Spurlautprüfung (SP) an. Bei dieser Prüfung sollen die Hunde ohne Sicht auf den Hasen laut bellend die Spur ausdauernd arbeiten. Der Spurlaut ist angewölft und gilt als Voraussetzung für die meisten weiteren jagdlichen Prüfungen. Durch den Spurlaut weiß der Jäger wo sich der Hund befindet und in welche Richtung er das Wild treibt. Lautlos jagende Hunde würden das Wild durch ihr plötzliches lautloses Auftauchen in Panik versetzen und werden deshalb z.B. bei Drückjagden nicht eingesetzt. Die Hundeführer mit ihren Dackeln und die Verbandsrichter Dr. Martina Schmidbauer, Jürgen Völkl und Florian Krammer waren rund 13 Kilometer zu Fuß im Gelände unterwegs um genügend Hasen für die Spurensuche hochzumachen. Der trockene Untergrund, in dem die Sassen der Hasen schwer auszumachen waren und der Boden kaum Witterung hielt, verschiedene noch nicht eingearbeitete Gründüngungen und böiger Wind stellten den Finderwillen der Dackel auf eine harte Probe. Auch die ein oder andere Verleitung durch Rehe, die die frischen Spuren der flüchtigen Hasen kreuzten, stellten eine Herausforderung für die Spürnasen dar. Zu guter Letzt bestanden alle Gespanne die Spurlautprüfung und auch bei der Schussfestigkeit zeigten die Vierläufer überzeugende Ergebnisse.
In der Jugendklasse bestanden als Tagessieger Brunhilde vom Gögl z´Ganacker mit Dominik Maier, Sfk/SP 1 Preis mit 100 Punkten, Walli von Reisach mit Peter Judenmann, Sfk/SP 1. Preis mit 100 Punkten, Diana vom Weiß-Blauen Himmel mit Willi Prommersperger, Sfk/SP, 2. Preis mit 75 Punkten, Caskaya´s Vredi mit Ulrike Eick, Sfk/SP, 2. Preis mit 75 Punkten und Auguste von Hangalzesberg mit Karin Weigerstorfer, Sfk/SP 3. Preis Jugend mit 50 Punkten.
Bei den erwachsenen Dackeln bestanden, Mona vom Weidholz mit Franz Neuwirth, SP, 1. Preis mit 100 Punkten, Elisabeth von der Hofmark Ritzing mit Florian Krämer, Sfk/SP 1. Preis mit 97 Punkten, Bella von der Burg Lengenfeld mit Sven Ludwig, Sfk/SP, 2. Preis mit 87 Punkten, Ribanna Clam Burg mit Luzie Obermeier, SP, 2. Preis mit 78 Punkten.Termine für weitere Prüfungen und verschiedene Aktivitäten des Dackelklubs Bayerischer Wald finden Interessierte auf der Homepage unter www.dackelklub-bayerwald.de



Von links nach rechts: Verbandsrichterin JHGV/DTK Dr. Martina Schmidbauer, Franz Neuwirth, 1. Vorsitzender Georg Greil, Herr Kramm, Verbandsrichter JHGV/DTK Jürgen Völkl, Sven Ludwig, Verbandsrichter JHGV/DTK Florian Krammer, Dominik Maier, Karin Weigerstorfer, Florian Krämer, Willi Prommersperger, Peter Judenmann
Text und Foto: Sabine Pfeiffer, Schriftführerin